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Rache und was sonst noch zählt

Kurzgeschichten

Knaur, 1995

 

Eine Frau in den besten Jahren, die die Todesanzeigen studiert, immer auf der Suche nach viel versprechenden frisch verwitweten Männern ...

 

Eine Frau, die mit einem Psychiater verheiratet ist und ein Doppelspiel spielt ...

Ein Mann, der von seiner Freundin verlassen wird und in eine Eifersuchtstragödie verstrickt wird ...

 

Geschichten, wie sie das Leben schreibt und die - manchmal - zum Tode führen, skurrile und leicht unheimliche Geschichten, die die bekannte Autorin Annemarie Schoenle einmal von einer anderen Seite zeigen!

 

Kritiken

 

Lieben Sie makabre Geschichten? Dann verpassen Sie dieses Buch nicht!!! Die kurzen Erzählungen in diesem Buch, die nie länger als 15 Seiten sind, zeigen einen schwarzen Humor, den man bei deutschen Schriftstellerinnen nicht oft findet. Immer stehen Mann-Frau-Beziehungen im Mittelpunkt. Da ist Margret, die von ihrem Ehemann mit der besten Freundin betrogen wird, und die auf fürchterliche Rache sinnt; Berta, eine nicht gerade attraktive Frau, die ihren neuen Chef zur Schnecke macht, wie man sich das oft selbst zu tun wünscht. Wie auch immer die Geschichten ausgehen, ob sie zum Tod führen oder nicht, sie sind von einer Skurrilität, die einen immer wieder schadenfroh grinsen lässt. Ich kann nur sagen: „Viel Spaß!!!"

[C/A, 5/1995]

 

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Mit Mordsspaß an kleinen Grausamkeiten

Poing - Schon die Covergestaltung von Annemarie Schoenles neuem Buch (Knaur-Verlag) ist verdächtig. Beine sind da zu sehen, reglos auf einem Teppich liegend, ein Friedhof, über beiden Zeugen des Todes thronend eine Maske. Kein Lächeln in diesem künstlichen Gesicht, die Augenlider geschlossen. Und dann der Titel: „Rache und was sonst noch zählt."

Süddeutsche Zeitung, 27./28.05.1995

 

Anmerkung: Leider verlangt die SZ für den Link bzw. den Abdruck des vollständigen Artikels auch noch nach über 10 Jahren sehr hohe Gebühren. Wir bitten deshalb um Verständnis, dass wir auf die Wiedergabe verzichten.

 

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Weiblich, skurril, leicht kriminell: Dieses Motto steht für all die Geschichten, die Annemarie Schoenle in ihrem neuen Buch erzählt. Es sind Storys, wie sie das Leben schreibt und die - manchmal - zum Tode führen. Diese Sammlung enthält unter anderem eine Kurzgeschichte über eine Frau in den besten Jahren, die täglich die Todesanzeigen in der Zeitung studiert, immer auf der Suche nach viel versprechenden frischverwitweten Männern, oder die über eine mit einem Psychiater verheiratete Frau, die ein Doppelspiel spielt, und diejenige über einen Mann, der - von seiner Freundin verlassen - in eine Eifersuchtstragödie verstrickt wird.

Fränkische Nachrichten, 08.04.1995

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